Gemeinden Damnatz, Langendorf und Quickborn

Der neue Gemeindebrief ist da:

Gemeindebrief Mai bis Juli 2020

Gottesdiensttermine in DaLaQui Mai bis Juli 2020

 

 

 

 

Corona-Extrablatt:

Corona – Extrablatt

 

 

 

Neuigkeiten

Regeln für den Besuch des Gottesdienstes in DaLaQui zu Coronazeiten

In der Kirche in Quickborn und in Langendorf wurde am 10. Mai zum ersten Mal wieder Gottesdienst gefeiert. Am 17. Mai sind Damnatz und Quickborn dran. Alles hat gut geklaptt. Der Gottesdienst in der Quickborner Kirche beginnt um 9.30 Uhr und in Damnatz um 10.30 Uhr.

Bitte beachten Sie die folgenden Hygieneregeln:

1.) Wenn Sie sich krank fühlen, bleiben Sie bitte zu Hause. Wer Anzeichen einer Krankheit zeigt, darf nicht eingelassen werden.

2.) Folgen Sie den Anweisungen des Kirchenvorstands und beachten Sie den Mindestabstand in und außerhalb der Kirche.

3.) Bitte geben Sie der Küsterin Ihren Namen und Ihre Telefonnummer an. Falls es nötig ist, können wir später nachvollziehen, wer einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt war.

4.) Bitte nutzen Sie beim Betreten der Kirche das dort bereit-stehende Mittel zur Desinfektion Ihrer Hände.

5.) Bitte bringen Sie eine Mund-Nase-Maske mit und tragen Sie sie während des Gottesdienstes. Wenn Sie keinen entsprechenden Schutz dabei haben, lassen Sie sich einen von der Küsterin geben.

6.) Folgen Sie den Anweisungen des Kirchenvorstands. Nutzen Sie in der Kirche nur die markierten Sitzplätze. Mitglieder desselben Haushalts dürfen direkt nebeneinander sitzen.

7.) Eine Anmeldung ist nicht nötig, allerdings ist die Zahl der Plätze in Quickborn auf etwa 23 und in Langendorf auf etwa 24 begrenzt. Wenn die markierten Sitzplätze alle belegt sind, darf niemand mehr eingelassen werden.

8.) Die Emporen dürfen nur von den KirchenmusikerInnen genutzt werden.

9.) Leider dürfen die Gemeinde und Chöre nicht singen und der Posaunenchor darf nicht spielen.

Die Andachtsreihe „Ein kleines Licht“ wird fortgesetzt. Allerdings werden eventuell nicht mehr an jedem Tag neue Andachten eingestellt.

Neu: Hier findet ihr ein Inteview mit Jörg Prahler und Heike Sieberns:

AUF STIMMENFANG // mit Pastor Jörg Prahler

Jörg Prahler, Pastor für die Gemeinden Damnatz, Langendorf & Quickborn, und Vikarin Heike Sieberns erzählen von Gottesdiensten, die plötzlich irgendwie merkwürdig sind und wie sie einen Weg gefunden haben, trotz Kontaktbeschränkungen Zuversicht zu spenden.#wendland #einwendland

Gepostet von Ein Wendland am Samstag, 30. Mai 2020

(Die bitte, bitte werde Mitglied bei facebook-Anfrage kannst du einfach ablehnen und das Video trotzdem sehen.)

Glocken für zu Hause: Den perfekten Gottesdienst zu Hause feiern Sie mit Ihrem original Glockengeläut. Die Glocke von Damnatz, die Glocke von Langendorf und die Glocken von Quickborn.

Predigten am Telefon: Für alle, die sich mit dem Internet schwertun, werden von nun an sonntags und donnerstags Andachten aufgezeichnet, die Sie sich per Telefon anhören können. Wählen Sie dafür die Nummer: 05841 – 97 48 16 5. Den Text der Andacht hören Sie dann als Ansage vom Anrufbeantworter. Eventuell ist die Nummer gerade besetzt, auch wenn Sie ein Freizeichen hören. Rufen Sie dann einfach später wieder an.

Videos aus Dömitz: Meine Kollegin Inga Millon aus Dömitz stellt Andachten, Gedanken und Informationen als ganz tolle Videos ins Netz. Einfach mal angucken!

Seelsorge: Wenn Sie oder Du ein Gespräch oder Hilfe brauchst, dann ruf mich bitte jederzeit an (05865-244). Wenn ich gerade nicht da oder in einem anderen Gespräch bin, höre ich den Anrufbeantworter ab und melde mich zurück.

Wie gefällt euch das neue Angebot auf dieser Seite? Taugen die Andachten etwas? Stellt ihr Kerzen in die Fenster und betet ihr mit? Oder liest das gar keiner? Antworten gerne an joergprahler@gmx.de.

Kirche trotzdem jeden Tag

Die Kirchen sind abgeschlossen, die Gemeindehäuser sind zu. Ich mag das nicht, aber es muss so sein. Ich will für Sie und für euch da sein. Ich will mit Ihnen und mir dir zusammen sein. Trotzdem. Vielleicht geht das ja so übers Internet. Wir probieren das jetzt aus.

Hier finden Sie den Ablauf für ein Abendgebet speziell für Ostern und die Zeit danach, das wir alle zusammen feiern können. Davor läuten jetzt  jeden Abend von 19.15 bis 19.20 Uhr die Glocken. Als Anregung dafür erscheint auf dieser Seite etwas weiter unten jeden Abend ein “kleines Licht”, ein kurzer Gedanke, eine Anregung. Ein Vorschlag: Stellen Sie eine Kerze um 19.30 Uhr auf ein Fensterbrett in Richtung Straße. Jeden Tag gibt es auf dieser Seite irgendwas Neues. Ein Licht für jeden Tag, bis die Epidemie vorbei ist oder bis mir absolut nichts mehr einfällt. Lichter von den Vortagen dicht darunter auf dieser Seite. An jedem Sonntag nach Ostern finden Sie eine kurze Predigt auf dieser Seite, damit Sie zu Hause Gottesdienst feiern können. Dazu passt dieser Gottesdienstablauf. Oder Sie schauen sich den Gottesdienst an, den die Landeskirche online gestellt hat. Für all das Läuten als Startsignal um 10 Uhr die Glocken in allen drei Kirchen.

„Meine Oma und mein Opa haben aber gar kein Internet”? Aber du! Es ist ausdrücklich erlaubt, diese Beiträge auszudrucken, zu verschicken, zu teilen oder zu verlinken. Gebt sie gerne an alle weiter, die sich darüber freuen und vor allem an die, die sonst keine Zugang dazu hätten. Inzwischen sind so viele Kleine Lichter der vergangenen Tage und so viele Gottesdienste hier verlinkt, dass man ein Offline-Paket für drei Wochen daraus schnüren und verschicken kann.

Rückmeldungen, Fragen oder Anregungen gerne an joergprahler@gmx.de.

Viele Menschen haben zur Zeit frei und Langeweile. Den Keller ausrümpeln, geht nicht mehr. In Rekordzeit waren alle Container in Woltersdorf überfüllt. Die Deponie hat auf Notbetrieb umgestellt. Eine sinnvolle Beschäftigung und eine Rettung gegen Langeweile finden Sie hier. Jetzt hätten Sie die Zeit. Oder auch für die Angebote der Landeskirche, Kirche von zu Hause aus zu machen und zu erleben.

Und vielleicht schicken Sie mir ja LeserInnen-Mails, aus denen ich zitieren darf. Aktuelle Informationen, was in der Kirche noch geht – auch digital oder in den Medien – und was gerade nicht geht, finden Sie hier auch.

Lest die Texte, klickt euch durch die Links. Viel Spaß und viel Mut. Lasst von euch hören und bleibt gesund oder werdet wieder gesund.

Ein kleines Licht am 6. Juni

Im Zweifel für den Zweifel

Am Samstag tue ich wieder einen Griff ins CD-Regal und schnappe mir die CD „Schall und Rauch“ der Hamburger Band Tocotronic.

Die Band Tocotronic wurde im Jahr 1993 in Hamburg gegründet und hat bis heute zwölf Alben aufgenommen. Ende der 1990er Jahre wurde die Band kommerziell erfolgreich und seither kam jede CD von Tocotronic in die Top 10 der deutschen Album-Charts.

Tocotronic gilt mit als einer der Begründer und eine der wichtigsten Bands der sogenannten Hamburger Schule. Ihre Musikrichtung kann man als Indie-Rock oder Indie-Pop bezeichnen, wobei ihre Stücke selten Hit-Charakter haben oder fürs Radio geeignet sind.

Woher stammt dann die vergleichsweise hohe Popularität der Band? Tocotronic machen Musik mit einem künstlerischen Anspruch. Ihre Texte sind komplex, meist lyrisch, provokativ und gegen den Zeitgeist gerichtet. Ist die gesellschaftliche Stimmung optimistisch, so schreibt Tocotronic deprimierte, nachdenkliche Texte. Ist die Stimmung gedrückt, verbreitet Tocotronic Zuversicht und Hoffnung. Mit dieser Widerständigkeit wurde und blieb Tocotronik der Liebling von Kritik und Feuilleton und vielen, die künstlerisch mit der deutschen Sprache arbeiten.

Ein Beispiel: Das Stück, um das es heute geht, gehört zum Unterrichtsmaterial des Goethe-Instituts. Mit Tocotronic lernen Französinnen und Franzosen die deutsche Sprache und etwas über die deutsche Kultur.

Das Lied „Im Zweifel für den Zweifel“ ist geradezu eine Hymne gegen falsche Sicherheiten und Selbstüberschätzung. Es ist eine Gegenrede zum positiven Überschwang eines „Es-wird-schon-alles-gut-gehen“-Gesellschaft oder einer „Wir-haben-die-Weisheit-mit-Löffeln-gefressen“-Bewegung. Aber hört selbst:

Als erstes fällt auf: Das Lied „Im Zweifel für den Zweifel“ hat jede Menge Text. Es sind sechzehn vierzeilige Strophen. Allerdings werden bei der 16. Strophe die beiden letzten Zeilen als Ausklang noch einmal wiederholt, so dass die 16. Strophe eigentlich sechs Zeilen hat.

Wiederholungen sind ohnehin das prägende Stilmittel im Text: Jede Strophe und die dritte Zeile in 10 von 16 Strophen beginnen mit den Worten „Im Zweifel“.

Bei den ersten drei Strophen ist die ganze erste Zeile identisch. Zusätzlich sind die Strophen 1, 6, 11 und 16 identisch, ebenso wie die Strophen 4, 9 und 14 wortwörtlich gleich sind.

Auch musikalisch folgen die Strophen dem gleichen, nur wenig variierten Lauf eine einfachen Melodie. Nur wenige Instrumente werden verwendet und die Musik legt sich unaufdringlich hinter den Text. Es geht um die Worte.

Die Wiederholungen im Text sind allerdings nicht stupide, sondern sie führen den Hörer Stück für Stück weiter. Das Ganze erinnert da an den bekannten Text aus Prediger 3, in dem jegliches Ding und jeder Tätigkeit seine Zeit haben. Auch dort wird scheinbar endlos aufgezählt, ohne zu viel zu sagen, obwohl man das Prinzip doch nach wenigen Versen vollkommen begriffen hat.

In ihrem Lied geht es Tocotronic um Frage, welche Wahl ein Mensch im Zweifel treffen soll. Wie in einer Meditation, fast wie in einer Art Trance wird wiederholt, dass die Wahl im Zweifel für den Zweifel oder die Unsicherheit oder Unentschlossenheit fallen soll.

Die Provokation von Tocotronic liegt also darin, dass die Entscheidung dabei fast ausschließlich für Dinge oder Verhaltensweisen ausfällt, die gemeinhin eher als Schwächen aufgefasst werden.

Doch was steckt dahinter? In einer aufgeputschten Gruppe, in einer Volksbewegung, in einer emotional geführten Debatte werden Zwischentöne, Fragen oder Zweifel schnell bei Seite gewischt. Das geschieht dann, wenn die Gruppe im freudigen Überschwang handelt, aber auch dann, wenn die Gruppe ängstlich oder zornig ist. Dann werden aus Sätzen Parolen und aus Parolen unüberlegte und manchmal sogar unmenschliches Handeln.

Der Zweifel wirkt da wie Sand im Getriebe, er verlangsamt und bremst den Aktionismus und verschafft Zeit zum Nachdenken.

So betrachtet ist „Im Zweifel für den Zweifel“ ein Lied gegen die Hysterie, gegen Fanatismus, gegen Ideologie und Polarisierung. Wer zweifelt, kann das „Wir-gegen-die“- Spiel nicht mitspielen.

Tocotronic zeichnet in dem Song ein kritisches, sogar ein skeptisches Menschenbild, in dem alle Menschen unsicher, irrend, fehlerbehaftet und gegebenenfalls auch schwach sind. Theologisch würde man sagen: Wir Menschen sind allesamt Sünder.

Schieben wir diesen Gedanken bei Seite, halten wir uns für allwissend, unfehlbar und zweifellos auf dem richtigen Weg, dann steht das Tor zum Fanatismus, zu Ideologie und Gewalt gegen Andersdenkende weit offen. Doch mit einem Zweifler und Zauderer ist so ein Staat oder so eine Bewegung nicht zu machen.

Und hier tut sich eine erstaunliche Brücke zur christlichen Botschaft auf: Wir Christinnen und Christen gehen davon aus, dass wir Menschen alle Sünder, also mit Fehlern behaftete und zu falschen Entscheidungen fähige Menschen sind. Jeder von uns sollte sich selbst also mit einer gewissen Vorsicht betrachten. Gerade wenn er bei sich einen gewissen Überschwang oder Feuereifer verspürt. Außerdem leben wir aus Gottes Gnade und Vergebung. Das heißt: Wir dürfen sogar so sein, wie wir sind. Wir müssen unsere Unzulänglichkeiten nicht überspielen, verdrängen oder übergehen.

Ein Christ wird nie perfekt sein. Niemals tadellos oder über alle Zweifel erhaben. Aber er soll sich selbst prüfen, an der Liebe Gottes ausrichten und immer wieder korrigieren.

So gesehen ist ein Christ oder eine Christin immer ein Zweifler an sich selbst und an allen falschen Gewissheiten. So betrachtet ist der Zweifel geradezu eine Voraussetzung für einen Glauben, der nicht in falsche Gewissheit oder Fanatismus kippen soll.

Das einundachtzigste kleine Licht.

Bleiben Sie gesund oder werden Sie gesund.

Ihr Pastor Jörg Prahler

Und hier ist noch mal der Songtext:

Im Zweifel für den Zweifel
Das Zaudern und den Zorn
Im Zweifel fürs Zerreißen
Der eigenen Uniform

Im Zweifel für den Zweifel
Und für die Pubertät
Im Zweifel gegen Zweisamkeit
Und Normativität

Im Zweifel für den Zweifel
Und gegen allen Zwang
Im Zweifel für den Teufel
Und den zügellosen Drang

Im Zweifel für die Bitterkeit
Und meine heißen Tränen
Bleiern wird mir meine Zeit
Und doch muss ich erwähnen

Im Zweifel für Ziellosigkeit
Ihr Menschen, hört mich rufen
Im Zweifel für Zerwürfnisse
Und für die Zwischenstufen

Im Zweifel für den Zweifel
Das Zaudern und den Zorn
Im Zweifel fürs Zerreißen
Der eigenen Uniform

Im Zweifel für Verzärtelung
Und für meinen Knacks
Für die äußerste Zerbrechlichkeit
Für einen Willen wie aus Wachs

Im Zweifel für die Zwitterwesen
Aus weit entfernten Sphären
Im Zweifel fürs Erzittern
Beim Anblick der Chimären

Im Zweifel für die Bitterkeit
Und meine heißen Tränen
Bleiern wird mir meine Zeit
Mir bleibt noch zu erwähnen

Im Zweifel für Ziellosigkeit
Ihr Menschen, hört mich rufen
Im Zweifel für Zerwürfnisse
Und für die Zwischenstufen

Im Zweifel für den Zweifel
Das Zaudern und den Zorn
Im Zweifel fürs Zerreißen
Der eigenen Uniform

Im Zweifel für den Zweifel
Und die Unfasssbarkeit
Für die innere Zerknirschung
Wenn man die Zähne zeigt

Im Zweifel fürs Zusammenklappen
Vor gesamtem Saal
Mein Leben wird Zerrüttung
Meine Existenz Skandal

Im Zweifel für die Bitterkeit
Und meine heißen Tränen
Bleiern wird mir meine Zeit
Und doch muss ich erwähnen

Im Zweifel für Ziellosigkeit
Ihr Menschen, hört mich rufen
Im Zweifel für Zerwürfnisse
Und für die Zwischenstufen

Im Zweifel für den Zweifel
Das Zaudern und den Zorn
Im Zweifel fürs Zerreißen
Der eigenen Uniform

Im Zweifel für den Zweifel
Das Zaudern und den Zorn

Das “kleine Licht” erscheint jeden Abend auf der Startseite von Evangelisch-im-Wendland.de und auf der Homepage der Kirchengemeinden Damnatz, Langendorf und Quickborn. Sie können diese Andacht, diesen Impuls oder Gedanken gut in ein Abendgebet einbauen. In Damnatz, Langendorf und Quickborn läuten dazu jeden Abend, außer am Wochenende von 19.15 bis 19.20 Uhr die Glocken. Für das Abendgebet können Sie eine Kerze anzünden. Die Kerze können Sie danach um 19.30 Uhr auf ein Fensterbrett in Richtung Straße stellen. Das ist ein Zeichen der Hoffnung, dass sich zur Zeit ganz viele Menschen in Lüchow-Dannenberg gegenseitig geben.

Meine Oma hat aber gar kein Internet”? Aber du! Es ist ausdrücklich erlaubt, diese Beiträge auszudrucken, zu verschicken, zu teilen oder zu verlinken. Gebt sie gerne an alle weiter, die sich darüber freuen und vor allem an die, die sonst keine Zugang dazu hätten.

Rückmeldungen, Fragen oder Anregungen gerne an joergprahler@gmx.de.

 

Kleine Lichter der letzten Tage:

6.6. Im Zweifel für den Zweifel

5.6. Auf Stimmenfang – Kirche in DaLaQui während Corona

4.6. SonnenAufgang

3.6. Der letzte Platz in der Hölle

2.6. Heuchler!

1.6. Trinkgeld für den Pferdeschwanz

31.5. Feuer, Brausen und alle Sprachen dieser Welt

31.5. Predigt+ am Pfingstsonntag: Kirche, Comuter, Corona. Was ändert sich da gerade?

30.5. Immerfort

29.5. Pfingsten ist der Anti-Turmbau zu Babel

28.5. Lebendige Steine

27.5. Einer trage des anderen Last. Teil 2

26.5. Interessiert mich die Bohne

25.5. Tina spielt die Taxifahrerin

24.5. Kunst wie Brot

24.5. Predigt+ am Sonntag Exaudi

23.5. Anfänge der Weltgeschichte

22.5. Ein Münchner im Himmel

21.5. Gott doch finden

21.5 Da wohnt ein Sehnen tief in uns…

20.5. So baut man eine Kirche!

19.5. Wir müssen reden.

18.5. Haltet den Dieb!

17.5. Händewaschen zum Gebet

17.5. Predigt: Beten

16.5. Wölfe mitten im Mai

15.5. Der Küster und seine Kirche

14.5. Die Tasse

13.5. Vögel der Sorge und des Kummers

12.5. Florence Nightingale

11.5. Kai geht noch mal rein

10.5. Mütter sind Frauen mit Superkräften

10.5. Predigt: “So eine Art von Auflockerung”

9.5. Es ist an der Zeit

8.5. Niederlage? Befreiung? Sieg?

7.5. Gottesdienst aus himmlischer Perspektive

6.5. 15 Jahre

5.5. Hinter den Worten

4.5. Simons große Liebe

3.5. Wie lieblich ist der Maien

3.5. Kleine Predigt: Ich bin eine Rebe

2.5. All You Need is Love

1.5. Tag der Arbeitsruhe

30.4.2020 Tanz in den Mai

29.4.2020 Von Optimisten und von Pessimisten

28.4.2020 Alle Menschen sind sterblich

27.4.2020 Thomas packt’s an

26.4.2020 Guten Abend, gut’ Nacht

26.4.2020 Kleine Predigt: Stark sein und auf Gewalt verzichten

25.4.2020 Sonne

24.4.2020 Mein Kompass

23.4.2020 Nur mal gucken

22.4.2020 Nachts am Meer

21.4.2020 Was Neues wächst auf

20.4.2020 Arbeitssuchend

19.4.2020 Das ist nicht das Ende!

19.4.2020 Kleine Predigt: Den großen Zusammenhang sehen

18.4.2020 Du schreibst Geschichte

17.4.2020 Geschlossene Kirchen – offene Schnapsläden

16.4.2020 Sprechende Kirchtürme

15.4.2020 Einer trage des anderen Last

14.4.2020 Ostern fällt nicht aus!

13.4.2020 Hildas letzte Reise

12.4.2020 Christus is opstahn

12.4.2020 Kleine Predigt: Die Botschaft des Löwenzahns

11.4.2020 Lazarus

10.4.2020 Predigt: Pastor Lehmann und der Jesus am Kreuz

10.4.2020 Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe

9.4.2020 Ein Abend voller Erinnerungen

9.4.2020 Kleine Predigt: Füße waschen

8.4.2020 Die zwei Wölfe

7.4.2020 Mehr als Respekt verdienen

6.4.2020 Frau Tamke macht die Tür auf

5.4.2020 Interview mit Gott

5.4.2020 Kleine Predigt: Ist das wirklich nötig?

4.4.2020 Gänseblümchen

3.4.2020 Bitte lächeln

2.4.2020 Die beiden Alten in der Loge

1.4.2020 April, April?

31.3.2020 Schach und Corona

30.3.2020 Liesbeth Präger wird aufmüpfig

29.3.2020 LeserInnenbriefe und Reaktionen

29.3.2020 Kleine Predigt: Vor den Toren der Stadt

28.3.2020 Everybody Needs Somebody to Love

27.3.2020 Ein Hoffnungsschimmer von Lesbos

26.3.2020 Die Chance in der Krise

25.3.2020 Alles ist wichtig!

24.3.2020 Was ist die Größte?

23.3.2020 Alena bricht auf

22.3.2020 Trotz dem alten Drachen…

22.3.2020 Kleine Predigt: Wie in Mutters Schoß!

21.3.2020 Siehst du das denn genauso?

20.3.2020 Die Geschichte vom alten Mann, seinem Sohn und seinem Pferd

19.3.2020 Was für ein Tal? Was für ein Stecken?

18.3.2020 Psalm 23 im Handschubfach

Pastor Jörg Prahler

joergprahler@gmx.de oder joerg.prahler@evlka.de
Fon: 05865 – 244
Fax: 05865 – 988801

Hauptstraße 13    29476 Gusborn-Quickborn

 

Pfarramtssekretärin Marlies Beckmann

kg.quickborn@evlka.de
Fon: 05865 – 244
Fax: 05865 – 988801

Das Pfarrbüro ist dienstags von 15.00 bis 18.00 besetzt.

Pfarrbüro: Hauptstraße 13    29476 Gusborn-Quickborn

Kirche in der Zeit des Corona-Virus

Bis auf weiteres, mindestens aber bis zum 19. April fallen alle Gottesdienste, Trauungen, Taufen, Gruppen und Veranstaltungen aus. Kirchen, Kapellen und Gemeinderäume bleiben zur Zeit geschlossen. Trauerfeiern finden im engsten Familienkreis und außerhalb der Kapelle statt. Die Konfirmationen, der Abendmahlsgottesdienst und der Vorstellungsgottesdienst wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

Pastor Jörg Prahler ist weiter für Sie da – am besten über Telefon und Mail und wenn es unbedingt nötig ist, komme ich auch bei Ihnen vorbei.

 Taufe in der Elbe:

Am 13. September 2020 wollen wir am Damnatzer Hafen einen Gottesdienst mit Taufen in der Elbe feiern. Größere Kinder, Jugendliche oder Erwachsene werden dabei ganz ins Wasser getaucht. Kleinere Kinder bleiben auf dem Arm und die Eltern oder PatInnen gehen etwa bis ans Knie in den Fluss. Bei ihnen wir wird nur das Wasser aus dem Fluss geschöpft. Wenn das Wetter schlecht ist oder der Wasserstand es nicht anders zulässt, gehen wird für den Gottesdienst und die Taufe in die Kirche.

InteressentInnen können sich bei Pastor Jörg Prahler melden:              joergprahler@gmx.de oder joerg.prahler@evlka.de
Fon: 05865 – 244
Fax: 05865 – 9888

Ihr / euer Pastor Jörg Prahler.

Rückblick, aber hörenswert:

Die beiden siegreichen Beiträge beim ersten Preach- und Poetry-Slam in Damnatz 2017

Zehn PredigerInnen und PoetInnen traten am 15. September in der Damnatzer Kirche zum Wettstreit an. Am Ende lag das Team der PredigerInnen  mit 215 zu 173 Punkten vor dem der PoetInnen. Den ersten Platz bei der Einzelwertung teilten sich jedoch schwesterlich die Poetin Vivian Rossau aus der Region West (links) und die Predigerin Susanne Ackermann aus der Region Mitte (rechts).

Die größten Gewinner waren jedoch wohl die BesucherInnen, die die kleine Damnatzer Kirche bis zum letzten Platz ausgefüllt haben: Die Stimmung war super, den meisten hat es offensichtlich richtig gut gefallen. Dafür sorgten auch der Moderator und Poetry-Slammer Bo Wimmer sowie David Thürey mit seiner Ein-Mann-Rock-Band.

Mal sehen, ob die Slammerinnen und Slammer in der Zukunft noch mal aufeinander treffen werden. In Damnatz oder anderswo. Schön wär’s.

Hier kann man sich die Gewinnerbeiträge anhören.

Von Vivian Rossau:

Von Susanne Ackermann:

Ein ausführlicher Bericht aus Damnatz von Regine Henry

Rückblick aufs Kirchenjubiläum:                          Ein Bethaus für alle Völker

Lasen Bibeltexte: Tamara Schulz (v.l.), Theda Harms und Tanita Schulz mit Pastor Jörg Prahler und Landesbischof Ralf Meister (r.). Foto: Daniela Muchow, EJZ

Kirche in Damnatz feiert 400jähriges Jubiläum

Froh sei er, dass der Landesbischof Ralf Meister am Sonntag in die kleine Kirche gekommen ist, sagt Pastor Prahler. In seiner Predigt schlug der Bischof den Bogen von der Freizügigkeit, die für Handwerker und Reisende im Europa des 17. Jahrhunderts geherrscht hat über die vielen Ereignisse, deren Zeuge das Kirchlein gewesen ist: 30jähriger Krieg, zwei Weltkriege, die Teilung Deutschlands. Nun wieder in der Mitte der Bundesrepublik verortet, feiert sie ihr Jubiläum in einer lebendigen Gemeinde, die auch das Programm mit  großer Freude mitgestaltete: Gerhard Basedow erstellte die 140 Seiten umfassende Festschrift, in der auch Zeitzeugen zu Wort kommen.
Tamara Schulz gestaltete mit den Konfirmandinnen Theda und Tanita die Lesungen, deren Bibelzitate den Altarbildern der Kirche entnommen war und das Fürbittengebet.

„Ich will ein Bethaus sein für alle Völker“, steht auf einer Inschrift am Eingang der Kirche. Ein sehr aktueller Wunsch, findet Pastor Jörg Prahler in Zeiten von Überfremdungsangst und Abschottungssehnsüchten.

Die Kirchenmusik mit Svetlana Bresitzki an der Orgel, Johannes Ammon mit der Violine und Elisabeth Freymüller am Cembalo, aber auch dem Posaunenchor unter der Leitung von Eberhard Simon und der Flötengruppe unter der Leitung von Baldrun Deckert war stimmungsvoll und brachte die Freude und Dankbarkeit der Gemeinde zum Ausdruck: „Wir leben in einer gesegneten Zeit“ hatte Gerhard Basedow in einem Interview gesagt und dabei an Kriege und Nöte erinnert, die ein Feiern von großen Jubiläen zuvor unmöglich gemacht hatten. 1817 die Folgen der französischen Besatzung, 1917 der Erste Weltkrieg. Und nun das 400jährige Jubiläum in Friedenszeiten. „Großer Gott, wir loben Dich“ war dann auch eines der gesungenen Lieder.

Verfasste die Festschrift: Gerhard Basedow mit Zeitzeugin Gertrud Badenhop. Foto: Daniela Muchow, EJZ

Bereits am Freitag, dem eigentlichen Jubiläumstag, wurde eine Ausstellung eröffnet, die auf historischen Bildern den Wandel der Kirche im Laufe der Zeiten darstellt. Dazu wurden von Boyung Rieken, der seit Jahren seinen Urlaub an der Elbe verbringt gemeinsam mit Joachim Dahmen aus Damnatz Informationstafeln enthüllt, die die wichtigsten Daten zur Kirche zusammenfassen.

Das Jubiläumsjahr in Damnatz hat mit Sternstunden, Ausstellungseröffnung und Festgottesdienst einen schönen und stimmungsvollen Anfang gefunden.

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 Bitte besuchen Sie auch folgende Seiten:

Das Langendorfer Mandolinenorchester

Kirche Damnatz-Elbtalaue mit Kirchenchronik

Ältere Gemeindebriefe:      

Gemeindebrief DaLaQui März bis Mai 2020

Gemeindebrief DaLaQui Dezember 2019 bis Februar 2020

Gemeindebrief DaLaQui September bis November 2019

Gemeindebrief DaLaQui Juli bis September 2019

Gemeindebrief DaLaQui Mai bis Juli 2019

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Gemeindebrief DaLaQui November 2017 bis Februar 2018

Gemeindebrief DaLaQui September bis November 2017

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Gemeindebrief DaLaQui Mai bis Juli 2017

Gemeindebrief DaLaQui März bis Mai 2017

 Gemeindebrief DaLaQui November 2016 bis Februar 2017

Gemeindebrief DaLaQui September bis November 2016

Gemeindebrief DaLaQui Juni bis September 2016

Gemeindebrief DaLaQui April bis Juni 2016

Gemeindebrief DaLaQui November 2015 bis Februar 2016

Gemeindebrief DaLaQui Oktober bis November 2015

Gemeindebrief DaLaQui Juni bis September 2015

Gemeindebrief DaLaQui April bis Juni 2015

Gemeindebrief DaLaQui September bis November 2014

Gemeindebrief DaLaQui Juli bis September 2014

Gemeindebrief DaLaQui Mai bis Juli 2014

Gemeindebrief DaLaQui März bis Mai 2014

Gemeindebrief DaLaQui Dezember 2013 bis März 2014

Gemeindebrief DaLaQui September bis November 2013

Gemeindebrief DaLaQui Juni bis September 2013

Gemeindebrief DaLaQui April bis Juni 2013

Gemeindebrief DaLaQui Februar bis April 2013 

Gemeindebrief DaLaQui Dezember 2012 bis Februar 2013

Gemeindebrief DaLaQui September bis November 2012

Gemeindebrief DaLaQui Juli bis September 2012

1 Antwort zu Gemeinden Damnatz, Langendorf und Quickborn

  1. Jörg Prahler sagt:

    Hallo.
    Hier könnt ihr eure Kommentare, Anregungen, eure Kritik hinterlassen. Spam, fremdenfeindliche und Hater-Kommentare werden gelöscht. Seid also freundlich und respektvoll miteinander… Viel Spaß.

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