34 Jugendleiter ausgebildet

Gleich zu Anfang der Herbstferien kamen 34 Jugendliche mit drei ehrenamtlichen erfahrenen Teamern und zwei Hauptamtlichen der Evangelischen Jugend Lüchow-Dannenberg im Schullandheim Grabow zusammen, um sich als Jugendleiter ausbilden zu lassen. Das abgeschlossene 4tägige Seminar ist Voraussetzung, um die Jugendleiter-Card (JuLeiCa) des Landes Niedersachsen zu beantragen. Hinzu kommt dann noch ein abgeschlosser Erste-Hilfe-Kurs und eine weitere Seminareinheit an einem Abend im November. In dem Seminar in Grabow wurden sämtliche Inhalte vermittelt, die ehrenamtliche Mitarbeiter brauchen, wenn sie als Jugendleiter aktiv sein wollen: Pädagogische Hilfen und gruppendynamische Entwicklungen, psychologische Charakterkunde, Kommunikationsübungen, Rechtsfragen in der Jugendarbeit und einige praktische Übungen im Bereich der Spielepädagogik und Gruppenleitung. Freie Zeiten für die Teilnehmer gab es während des Seminars kaum, weil die vom Land und Bund vorgeschriebenen Inhalte sehr intensiv sind. Dennoch war zu spüren, daß die jugendlichen Teilnehmer mit Lust und Engagement und auch schon einigen Vorerfahrungen bei der Sache waren. Nach Erhalt der JuLeiCa, die ab dem 16. Lebnsjahr ausgehändigt wird, werden sie nun in Gruppen vor Ort und auch bei den kleinen und großen Freizeiten der Evangelischen Jugend verantwortlich mitarbeiten können.

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Lange Nacht der Schönen Künste in St. Johannis Dannenberg

Samstag, 8. September 2018 ab 20 Uhr 
Vision – Unsichtbares Sehen: Installation im Raum der Kirche
von Katerina Kuznetcowa und Alexander Edisherov

Seit 2010 arbeiten Katerina Kuznetcowa und Alexander Edisherov als Künstlerpaar spartenübergreifen – von der Skulptur über raumspezifische Interventionen bis zur Soundinstallation. In ihrer künstlerischen Ausdrucksform sind beide nicht festgelegt. Ihr Sehen ist Erzählen. Im Rahmen der Langen Nacht der Schönen Künste werden die beiden Künstler ein Werk zeigen, das Unsichtbares aus der Perspektive des Himmels, erscheinen läßt.

Wein und Schnittchen, Hut geht rum.

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Lüchower Kantorei probt Messe von Joseph Rheinberger

Die Kantorei St. Johannis Lüchow beginnt am Donnerstag,
20. September 2018, um 19.30 Uhr mit den Proben für das nächste Chor-Projekt: die Messe in E-Dur für Chor und Orgel von Joseph Rheinberger (1839-1901).

Eine Anmeldung zum Mitsingen sollte umgehend,
spätestens bis zum Donnerstag 6. September 2018 erfolgen.

Die Kantorei St. Johannis Lüchow plant nach mehreren Aufführungen umfangreicher Bachscher Chor-Orchester-Werke als nächstes Chorprojekt die Erarbeitung der Messe E-Dur, op. 192 von Joseph Rheinberger.

Geplant ist eine Aufführung dieses Werkes Ende März 2019 in St. Johannis Lüchow.

Chorisch werden sich wieder interessante Aufgaben ergeben, die die Kantorei gerne zusammen mit weiteren, zukünftigen Chormitgliedern angehen und bewältigen möchte. Dazu sind neue interessierte und zuverlässig engagierte ChorsängerInnen, möglichst mit Chorerfahrung, -auch über Lüchow hinaus- herzlich eingeladen mitzusingen und von Anfang an mitzuproben. Ihnen soll Gelegenheit gegeben werden, die genannten Werke im Kontext eines erfahrenen Chores kennenzulernen und mitzugestalten.

Die Proben für dieses Projekt beginnen
am Donnerstag, den 20. September 2018 um 19.30 Uhr
im Gemeindehaus der ev.-luth. Kirchengemeinde Lüchow neben der St.-Johannis-Kirche.

Wer mitsingen möchte, muss sich anmelden und wende sich dazu bitte umgehend, spätestens bis zum Donnerstag, 6. September 2018, an Kantor Axel Fischer, Tel: 05845 / 736, Mail: Axel.Fischer@evlka.de, um die Stimmlage mitzuteilen und Fragen der Notenbeschaffung zu klären.

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Abschlusskonzert des Gartower Orgel-Sommers 2018

Johannes Schymalla, Domkantor und -organist aus Stendal, ist der Interpret des Abschlusskonzertes beim diesjährigen Gartow-Orgel-Sommer.
Am Mittwoch, 29. August wird er um 18 Uhr dieses knapp einstündige Konzert mit Werken von Böhm, Buxtehude, Bach, Mendelssohn und Gardonyi gestalten. Zahlreiche Werke nehmen Bezug auf das Lied “Vater unser im Himmelreich”. Der konzertante Schlusspunkt wird durch die virtuose 6. Sonate von Felix Mendelssohn Bartholdy gesetzt, der darin die Melodie dieses Liedes in charaktervollen Variationen durchführt.
Zugleich wird Johannes Schymalla diese großartige Komposition nutzen, um noch einmal den klanglichen Reichtum der Johann-Matthias-Hagelstein-Orgel (1740) eindrucksvoll vorzuführen.
Der Eintritt zum Konzert ist frei; am Ausgang wird um Spenden zur Deckung der Kosten gebeten.
Beim folgenden Imbiss im Evangelischen Forum neben der Kirche besteht Gelegenheit, mit dem Organisten ins Gespräch zu kommen – auch eine gute Gelegenheit zum Rückblick auf einen erfolgreichen Orgel-Sommer mit großartigen Besucherzahlen und beeindruckenden Konzerterlebnissen.

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Sommerliche Abendmusiken

Am Sonnabend, den 1. September 2018 finden in der Veranstaltungsreihe “Musik in den Kirchen des Landkreises Lüchow-Dannenberg” zwei sommerliche Abendmusiken statt.
Diese beiden rund eine Stunde dauernden Konzerte unter dem Thema “südwärts” gestaltet die Barock-Violinistin Tabea Höfer zusammen mit Daniel Kurz (Theorbe und Barockgitarre); es erklingen Werke von Marini, Vivaldi, Corelli u.a.

Neben dem Vortrag dieser Werke werden die Künstler die Konzerte mit Erläuterungen zu den Komponisten und zu den gespielten Werken bereichern. Weiterlesen

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Kinderchor probt wieder!

Freude am Singen? Freude am Singen!
Ein Angebot für Kinder und Jugendliche

Kinder im Alter ab sechs Jahren und Jugendliche im Konfirmandenalter, die Freude am Singen haben, werden von Kreiskantor Axel Fischer herzlich eingeladen, jetzt nach den Sommerferien in den Kinderchor der Lüchower St.-Johannis-Kirchengemeinde zu kommen.
Der Chor trifft sich ab sofort wieder zum gemeinsamen Singen regelmäßig dienstags von 17.00 bis 18.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus neben der St.-Johannis-Kirche – an allen Dienstagen außerhalb der Schulferien.
Gesungen werden Kanons, alte und neue Lieder über Gott und die Welt, liturgische Stücke sowie kleine Motetten – manches a-cappella, vieles andere mit Klavier- oder Orgelbegleitung; bei manchen Stücken steht die Melodie im Vordergrund, anderes ist eher rhythmusbetont.
Mehrere Male im Jahr singt der Kinderchor im Gottesdienst oder zu besonderen, langfristig vorbereiteten Terminen. Dazu gehört das Advents- u. Weihnachtsliedersingen zusammen mit Kantorei und Posaunenchor ebenso wie das Mitwirken der “Älteren” als Jugend-Projekt-Chor im Chor-Orchester-Konzert der Kantorei, zuletzt am 5. Mai dieses Jahres in einem oratorischen Konzert !
Eine vorherige Anmeldung zum Kinderchor ist nicht erforderlich; auch weitere Kosten sind damit nicht verbunden. Notwendig ist allerdings ein zuverlässiger und regelmäßiger Besuch der Proben.
Nähere Auskünfte gibt Kreiskantor Axel Fischer per Telefon unter 05845/736 oder auf Nachfrage per mail: Axel.Fischer@evlka.de .

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Sommerferien mit der Evangelischen Jugend

Dolomitenwanderung

Etliche Kinder und Jugendliche waren in diesem Sommer wieder mit der Evangelischen Jugend unterwegs. Spiel, Sport, Wandern, Kanu fahren, Gemeinschaft erleben, Singen und Andachten feiern gehörten zu den wesentlichen Inhalten der Freizeiten. Bereits am Ferienanfang zogen zwei große Gruppen zu ihren „Sommerseminaren“ los: 54 Teenies, 15 Teamer und zwei Hauptamtliche aus der Region West des Kirchenkreises waren sieben Tage in Ratzeburg, 34 Teenies, 14 Teamer und zwei Hauptamtliche der Region Nord zur gleichen

Abendandacht in Südtriol

Zeit zehn Tage in Neu Sammit in der Mecklenburgischen Seenplatte. Kurz danach gab es gleich zwei Kinderfreizeiten nacheinander im Schullandheim Grabow mit jeweils 30 Kindern, 8 Teamern und zwei Hauptamtlichen. Bereits seit Jahren traditionell ist die Freizeit nach Südtirol: 38 Jugendliche, 15 Teamer und ein Hauptamtlicher verbrachten eine schöne Zeit in St. Leonhard bei Brixen, wo sie in den Dolomiten wanderten, den Gardasee erkundeten, auf dem Franziskus-Weg unterwegs waren und viel gemeinsam unternommen haben. Gleichzeitig gab es zwei weitere Jugendfreizeiten: 18 junge Leute waren zehn Tage lang mit Bullis, zu Fuß und Kanus unterwegs im französischen Elsass und den Vogesen. Und weitere 18 zog es 15 Tage

Kanu fahren auf der mecklenburgischen Seenplatte

lang auf verschiedene Campingplätze in Norwegen. Zum Abschluß der Ferien dann waren noch einmal 14 Kinder und Teenies und vier Teamer mit Kanus unterwegs auf der Mecklenburgischen Seenplatte.

So waren es insgesamt 74 Kinder, 152 Teens und Jugendliche, 64 Teamer und sieben Hauptamtliche – mithin also 297 Menschen -, die an 71 Tagen in diesem Sommer mit der Evangelischen Jugend unterwegs waren.

Aber eigentlich sind Zahlen gar nicht so wichtig und können auch nicht wiederspiegeln, was in diesen Freizeiten eigentlich wesentlich ist. Die Freizeitleitungen und die Mitarbeiter im Kirchenkreisjugenddienst zeigten sich

Vogesenwanderung

zufrieden mit den diesjährigen Sommeraktivitäten. Die Gruppen sind gut zusammengewachsen und halten auch nach den Maßnahmen miteinander Kontakt. Es gab keine größeren Unfälle und erst recht keine Notfälle. Dafür sind alles Beteiligten sehr dankbar.

Diese Freizeiten sind wichtiger Bestandteil der Arbeit der Evangelischen Jugend. Sie sind mehr als Freizeitbeschäftigung oder Urlaubsangebote für junge Leute. Sie ermöglichen Gemeinschaft, Umgang mit Lebensfragen und Erfahrungen im Glauben, betont Kirchenkreisjugendwart und Diakon Michael Ketzenberg. Diese Erfahrungen sind nachhaltig und tragen auch im Alltag. So gehört auch als wichtiger konzeptioneller

Kinderfreizeit in Grabow

Bestandteil die Arbeit mit ehrenamtlichen Teamern dazu, die ihre eigenen Erfahrungen sammeln und einbringen und zugleich Multiplikatoren für die Arbeit sind.

Für die drei Jugend-Sommerfreizeiten wird es am Freitag, 31.08., ab 18.00 Uhr ein großes Freizeiten-Nachtreffen mit einem Jugendgottesdienst in Breselenz geben. Die Teilnehmer freuen sich bereits darauf, sich wieder zu sehen, Erinnerungen auszutauschen und  Bilder zu schauen – und womöglich neues zu planen und sich zu verabreden.

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Orgelwochenende im Wendland: 10. bis 12. August

In unterschiedlichen Veranstaltungsformen wird zum Orgelwochenende im Hannoverschen Wendland (Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg) neben der berühmten Trebeler Barockorgel eine jährlich wechselnde Auswahl unserer charakteristischen, größtenteils denkmalgeschützten Instrumente aus dem 18. bis 20. Jahrhundert klingend präsentiert.

Das diesjährige Orgelwochenende wird mit einem Orgelportrait der zehn Jahre alten Orgel aus der Werkstatt von OBM Martin ter Haseborg eröffnet. Kreiskantor Axel Fischer wird die Klangmöglichkeiten des einmanualigen Instrumentes mit ausgesuchten Werken verschiedener Epochen vorstellen. Klangvolle und virtuose Passagen werden die facettenreichen Ausdrucksmöglichkeiten der Orgel herausstellen. Ergänzt werden die musikalischen Beiträge mit Erläuterungen zur Holtorfer Orgelgeschichte.
Weitere Stationen des Orgelwochenendes im Wendland sind die Trebeler Orgelnacht am Sonnabend, 11. August; darin sind jeweils 35 min. dauernde, abwechslungsreiche Programme zu hören, die von fünf OrganistInnen aus Berne, Winsen/L., Lüneburg und Lüchow gespielt werden. Weiterlesen

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Orgelsommer in Gartow

Am 4. Juli 2018 beginnt in der St.-Georg-Kirche zu Gartow der diesjährige “Orgel-Sommer” an der barocken Johann-Matthias-Hagelstein-Orgel (1740) mit einem konzertanten Auftakt von Friedhelm Flamme (Dassel). Einheimische und auswärtige Organistinnen und Organisten spielen dieses besondere Instrument dann weiter an jedem Mittwoch im Juli und August jeweils um 18.00 Uhr im Rahmen von ca. 45 min. dauernden Orgelmeditationen und -konzerten.

Die Hagelstein-Orgel gehört zu den herausragenden, denkmalgeschützten Instrumenten der umfangreichen und abwechslungsreichen Orgellandschaft im Wendland. Sie wurde zwischen 1735 und 1740 erbaut von dem jungen Lüneburger Orgelbauer Hagelstein, der ein Schüler des Schnitger-Mitarbeiters Matthias Dropa war. Die Gartower Orgel errichtete Hagelstein als seine erste Orgel vollständig neu. Weiterlesen

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Friedenspreisträgerin kommt nach Hitzacker

Die Historikerin Aleida Assmann, die kürzlich den diesjährigen Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhielt, kommt am Donnerstag, 21. Juni um 19 Uhr auf Einladung der St.-Johannis-Stiftung nach Hitzacker, um im dortigen Gemeindehaus ihren Dokumentarfilm “Anfang aus dem Ende. Die Generation der Flakhelfer” vorzustellen. Assmann forscht an der Uni Konstanz über die sogenannte ‚Flakhelfergeneration’. Die Jahrgänge 1926-29, die in den letzten Kriegsjahren von der Schulbank an die Flugabwehrkanonen abkommandiert wurden, bilden heute das letzte lebendige Band, das unsere Gegenwart noch mit dem zweiten Weltkrieg verbindet. In Hitlers Tausendjährigem Reich aufgewachsen hatte diese Generation nach 1945 die Chance, ihr Leben noch einmal neu zu beginnen. Sie hat die Bundesrepublik Deutschland und ihre Demokratie mit aufgebaut. Angehörige dieser Generation sind bisher kaum als Zeitzeugen befragt worden, da sie weder klassischen Täter- noch Opfergruppen angehören. Anhand von 15 Interviews mit Zeitzeugen zeichnet der Dokumentarfilm ein Porträt dieser Generation, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven ihre gemeinsame Geschichte erzählt – sehr persönlich, packend und berührend.

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