Schade… schon wieder vorbei!

Herzlichen Dank sagt sie Nordregion des Kirchenkreises all denen, die durch Wort und Musikbeiträge, durch Organisation und kulinarische Mitbringsel mitgeholfen haben, dass die Winterreise durch die Kirchen der Nordregion 2019 wieder ein schönes Erlebnis für alle wurde. Herzlichen Dank auch den immer 100-150 Menschen, die sich jeden Sonntag mit auf die Reise durch die Kirchen begeben haben. Es war eine Freude, mit so vielen Menschen zu singen, zu hören, zu beten und sich hinterher zu Gesprächen zu treffen.

Wer die Predigten dieser Winterreise noch einmal nachlesen möchte, kann das ab Montag unter der Internetadresse

www.winterreise.wir-e.de

tun. Dort finden sich auch die Predigten der früheren Winterreisen.

Und wer nun ganz auf die Gottesdienstzeit 10:30 Uhr eingestellt ist, hat dazu demnächst noch mehrere Möglichkeiten: am 24. Februar gibt es in Breselenz einen Gospelgottesdienst mit Wendish Gospel Joy und am 17. März um 10:30 Uhr in Breselenz wieder eine SuppenKürche, bei der man nach dem Gottesdienst noch zu einer kräftigen Suppe beieinander bleibt.

Veröffentlicht unter Gottesdienst, Kirchengemeinde Breselenz, Kirchengemeinde Zernien, Ohne Kategorie, Region Nord | Kommentare deaktiviert für Schade… schon wieder vorbei!

Tante Termine 2019 – Das neue Jahresprogramm und vieles mehr

Sie wird in diesen Tagen verschickt – unsere Infopost der Evangelischen Jugend mit der neuen “Tante Termine”, unserem Jahresprogramm – und mit etlichen Flyern für bevorstehende Freizeiten und Seminare. Wir freuen uns auf Anmeldungen!!! Das alles kann man natürlich auch online ansehen unter www.evjld.de unter “Downloads“…

Veröffentlicht unter Arbeit mit Kindern, Evangelische Jugend, Jugendarbeit, Region Mitte, Region Nord, Region Ost, Region West | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Tante Termine 2019 – Das neue Jahresprogramm und vieles mehr

Freude am Singen? Freude am Singen!

Ein Angebot für Kinder und Jugendliche

Kinder im Alter ab sechs Jahren und Jugendliche im Konfirmandenalter, die Freude am Singen haben, werden von Kreiskantor Axel Fischer herzlich eingeladen, gleich zur ersten Probe dieses neuen Jahres in den Kinderchor der Lüchower St.-Johannis-Kirchengemeinde zu kommen.
Der Chor trifft sich zum gemeinsamen Singen am Dienstag, 15. Januar von 17.00 bis 18.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus neben der St.-Johannis-Kirche und dann regelmäßig wöchentlich an allen Dienstagen außerhalb der Schulferien.
Gesungen werden Kanons, alte und neue Lieder über Gott und die Welt, liturgische Stücke sowie kleine Motetten – manches a-cappella, vieles andere mit Klavier- oder Orgelbegleitung; bei manchen Stücken steht die Melodie im Vordergrund, anderes ist eher rhythmusbetont.
Mehrere Male im Jahr singt der Kinderchor im Gottesdienst oder zu besonderen, langfristig vorbereiteten Terminen. Dazu gehört das Advents- u. Weihnachtsliedersingen zusammen mit Kantorei und Posaunenchor ebenso wie das Mitwirken der “Älteren” als Jugend-Projekt-Chor bei Konzerten der Kantorei.
Eine vorherige Anmeldung zum Kinderchor ist nicht erforderlich; auch weitere Kosten sind damit nicht verbunden. Notwendig ist allerdings ein zuverlässiger und regelmäßiger Besuch der Proben.
Nähere Auskünfte gibt Kreiskantor Axel Fischer per Telefon unter 05845/736 oder auf Nachfrage per mail: Axel.Fischer@evlka.de .

Veröffentlicht unter Ohne Kategorie | Kommentare deaktiviert für Freude am Singen? Freude am Singen!

Das Riebrauer Weihnachtsspiel am 6. Januar

Viele Mitwirkende vom Kleinkindalter bis über 80 Jahre, drei Chöre, Grundschule, KiTa, Kreativraum Zernien und viele andere, die ihre besonderen Fähigkeiten einbringen: sie alle sind dabei, um zum Ende der weihnachtlichen Festzeit noch einmal die Geschichte von der Geburt Jesu gemeinsam zu gestalten und zu erleben. Dabei geht es nicht um eine möglichst perfekte Aufführung, sondern im Vordergrund steht das gemeinsame Tun. So gab es nur eine einzige Probe und eine Generalprobe am Vortag.

Wer ein echtes Kind in der Krippe erleben, mitsingen und noch einmal in die Weihnachtsgeschichte eintauchen möchte, ist eingeladen am

6. Januar um 17 Uhr in die Kirche Riebrau!

…aus Datenschutzgründen zeigen wir nur den Esel. Wer mehr sehen will, muss dabei sein! (Foto S. Tielker)

Der Kirchenkreis fördert das Projekt im Rahmen des Vorhabens Menschen-Leben-Bildung.

Veröffentlicht unter Arbeit mit Kindern, Bläser, Gottesdienst, Kirchengemeinde Zernien, Kirchenmusik, Region Nord | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Das Riebrauer Weihnachtsspiel am 6. Januar

Musikalischer Gottesdienst in der Weihnachtszeit – 30. Dezember in St. Johannis Lüchow

Die Weihnachtszeit ist die Zeit des Singens! Und deshalb wird auch einige Tage nach dem Weihnachtsfest in der Lüchower St.-Johannis-Kirche ein besonderer Gottesdienst gefeiert, in dem das gemeinsame Singen breiten Raum einnimmt. Als musikalischer Mittelpunkt erklingt zudem eine Orgelkomposition von Johann Sebastian Bach: der erste Satz der Triosonate in C-Dur als “Weihnachtsmusik”.

Am 30. Dezember 2018 um 10 Uhr beginnt dieser Gottesdienst, der vom Gottesdienst-Team des Lüchower Kirchenvorstandes zusammen mit Kantor Axel Fischer vorbereitet und durchgeführt wird. Dazu laden wir herzlich ein, um die Kirche mit vielen BesucherInnen, alt und jung, singend zum Klingen zu bringen und sich gemeinsam an der weihnachtlichen Musik zu erfreuen.
Axel Fischer, Kreiskantor

Veröffentlicht unter Gottesdienst, Kirchenmusik, Orgel | Kommentare deaktiviert für Musikalischer Gottesdienst in der Weihnachtszeit – 30. Dezember in St. Johannis Lüchow

„Musik zwischen den Jahren“ am 30. Dezember an der Hagelstein-Orgel

Das diesjährige nachweihnachtliche Orgelkonzert der „Musik zwischen den Jahren“ findet am Sonntag, d. 30. Dezember 2018, um 18.00 Uhr in der Gartower St.-Georg-Kirche statt.
Für die “Musik zwischen den Jahren” hat Kreiskantor Axel Fischer ein Programm mit Werken von Dietrich Buxtehude, Johann Gottfried Walther, Johann Ludwig Krebs und Johann Sebastian Bach ausgewählt, das in besonderer Weise die klanglichen Schwerpunkte der Hagelstein-Orgel hörbar werden lässt.
Im nun zu Ende gehenden Jahr stand die unter Denkmalschutz stehende Hagelstein-Orgel von 1740 verstärkt im öffentlichen Interesse, u.a. im Rahmen des Gartower Orgel-Sommers. Häufig hat dieses besondere Instrument auch darüber hinaus viele Zuhörerinnen und Zuhörer aus nah und fern angezogen und damit eindrucksvoll seine musikalische Anziehungskraft bewiesen.
Und so soll das Jahr 2018 bewusst an dieser Stelle kirchenmusikalisch festlich und nachdenklich zugleich beschlossen werden. Mit ausgesuchten Kompositionen sowie Improvisationen wird beim Zuhören Zeit und Raum gegeben, das weihnachtliche Geschehen zu meditieren, in sich nachklingen zu lassen und daraus Kraft zu schöpfen für das neue Jahr 2019. Auch dann wird die Hagelstein-Orgel zusammen mit vielen anderen wertvollen Instrumenten der hiesigen “Orgellandschaft Lüchow-Dannenberg” wieder eine unüberhörbare Rolle im Rahmen der „Musik in den Kirchen des Landkreises Lüchow-Dannenberg“ spielen. Hierzu laden wir herzlich ein.
Der Eintritt zur „Musik zwischen den Jahren“ ist frei – am Ausgang wird um eine Kollekte zur Deckung der Kosten und zur Förderung der Kirchenmusik des Kirchenkreises Lüchow-Dannenberg gebeten.
Axel Fischer, Kreiskantor

Veröffentlicht unter Kirchenmusik, Orgel | Kommentare deaktiviert für „Musik zwischen den Jahren“ am 30. Dezember an der Hagelstein-Orgel

FREUDE! Jugendgottesdienst am 4. Advent in Rebenstorf

Die Evangelische Jugend lädt wieder ein zum Gottesdienst am 4. Advent.
Diesmal in der Rebenstorfer Kirche um 16.00 Uhr. Natürlich mit Wiedersehen und Gesprächen im Anschluß…

Veröffentlicht unter Evangelische Jugend, Gottesdienst, Jugendarbeit, Jugendgottesdienst, Kirchenkreis, Region Ost | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für FREUDE! Jugendgottesdienst am 4. Advent in Rebenstorf

Advents- u. Weihnachtsliedersingen am 9. Dezember (2. Advent) um 17 Uhr in St. Johannis Lüchow: “Bereitet den Weg des Herrn !”

Seit 20 Jahren gehört das Advents- u. Weihnachtsliedersingen zum festen Bestand des Kirchenmusik-Angebotes in der Lüchower St.-Johannis-Kirche.
Mit zahlreichen Liedern, Motetten und Instrumentalstücken wird das Singen von der Kantorei und dem Kinderchor St. Johannis unter Leitung von Kantor Axel Fischer gestaltet. Der Chorgesang wird ergänzt durch die Blechbläserklänge des Posaunenchores Wustrow unter Leitung von Dietrich Kruse.
Das diesjährige Advents- und Weihnachtsliedersingen beginnt am 2. Adventssonntag, dem 9. Dezember 2018, um 17.00 Uhr; es dauert eine Stunde und steht in Verbindung mit dem stimmungsvollen Adventsmarkt, der am Sonntag rund um St. Johannis stattfindet. Hierzu lädt die St.-Johannis-Kirchengemeinde herzlich ein.
Alle BesucherInnen dürfen nicht nur zuhören sondern auch gerne die Ihnen bekannten Lieder mitsingen, neue dazulernen und in dieser Weise zum musikalischen Gelingen aktiv beitragen. Die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores Wustrow gehören traditionell dazu und werden in bekannter Weise die Chöre und die Gemeinde beim Singen zuverlässig und klangvoll unterstützen. Außerdem werden sie zu Beginn und am Schluss festliche Bläsermusik vortragen.
Die St.-Johannis-Kirchengemeinde Lüchow sowie alle Ausführenden freuen sich über eine voll besetzte Kirche mit vielen Erwachsenen und Kindern (!). Zum Einzug singt der Kinderchor mit voranziehendem Stern als Einleitung “Bereitet den Weg des Herrn” und gibt damit Sinn und Ziel dieser Veranstaltung vor.
Der Eintritt ist frei – am Ausgang werden alle Besucher um eine Kollekte zur Förderung der Kirchenmusik an St. Johannis sowie zur Unterstützung der mitwirkenden kirchenmusikalischen Gruppen gebeten.

Veröffentlicht unter Ohne Kategorie | Kommentare deaktiviert für Advents- u. Weihnachtsliedersingen am 9. Dezember (2. Advent) um 17 Uhr in St. Johannis Lüchow: “Bereitet den Weg des Herrn !”

Lebendiger Advent in der Kirchengemeinde Breselenz

Veröffentlicht unter Region Nord | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Lebendiger Advent in der Kirchengemeinde Breselenz

Glauben und Leben in der Hauptstadt

Lüchow-Dannenberger Jugendliche holen Lebensmittelspenden für die Stadtmission im Hauptbahnhof ab.

Es ist Freitag Abend, 21.45 Uhr. Berlin Hauptbahnhof. Lisa, Catharina, Leara und Lea schieben einen 1,60 m hohen Lagerwagen in den Aufzug und fahren ins erste Untergeschoß. Ihr Ziel ist eine Filiale einer großen Berliner Bäckereikette. Die Mitarbeiterin dort greift sämtliche Reste aus den Regalen, die bis zur Schließung der Filiale am Abend nicht verkauft wurden. Brote, Brötchen, Brezeln, Teilchen, belegte Brötchenhälften landen in Kartons, und diese dann auf dem Wagen, der bereits halb voll ist. Weiter geht es ins Erdgeschoß im Bahnhof. Dort in der Foodmall wird die zweite Hälfte des Wagens bis oben hin gefüllt. Wieder Backwaren, dazu noch frischer eingelegter Fisch, belegte Sandwiches. Insgesamt alles Lebensmittel, die unseren Luxus und Überfluss aufzeigen. Bis zur letzten Minute soll alles für die Kunden vorrätig sein. Die Auswahl muß stimmen. Was nicht verkauft wird, wird am Abend weggeworfen.

Oder eben nicht. Die vier Jugendlichen aus Lüchow Dannenberg holen die Sachen als Lebensmittelspenden ab im Auftrage der Berliner Stadtmission, die in unmittebarer Nachbarschaft eine Notübernachtung und Essensausgabe im Rahmen der Kältehilfe für Obdachlose betreibt. Drei weitere Mitglieder unserer Evangelischen Jugend stehen zu der Zeit in der Küche und in der Essensausgabe und helfen mit. Bereits seit 19.00 Uhr sind sie da, eine Hälfte der insgesamt 16köpfigen Gruppe, die an diesem Wochenende am Praxisseminar „Menschen dienen in der Hauptstadt“ teilnehmen. Stadtmission, Kältehilfe, Heilsarmee, Besuch einer Moschee, Gottesdienst in einer frisch gegründeten Gemeinde, die sich in einem Kinosaal trifft, stehen auf dem Programm, dessen Highlight die Mitarbeit an diesem Abend ist. Nicht nur die Jugendlichen aus unserem Kirchenkreis und die ca. 15 ehrenamtlichen Mitarbeiter der Stadtmission sind schon da, sondern seit dem frühen Abend warten bereits ca. 40 Obdachlose vor dem Eingang darauf, daß um 21.00 Uhr geöffnet wird. Andere werden im Laufe des Abends vom „Kältemobil“ abgeholt, mit dem zwei Ehrenamtliche der Stadtmission durch die Stadt fahren, um (Er-)Frierende an unentdeckten Plätzen abzuholen.

Sie bekommen ein Dach über den Kopf, warmes Essen und Getränke, wenn sie wollen, ein Schlaflager in einem der Schlafhäuser und vor allem: Sie bekommen an diesem Abend einen kleinen Teil ihrer Würde zurück, die vielen von ihnen bereits seit Jahren abhanden gekommen ist. Sie finden nicht nur materielles vor, sie bekommen auch ein Lächeln, ein offenes Ohr, medizinische Versorgung und Beratung.

Steve, einer der Berliner Ehrenamtlichen, erzählt uns, wie er selber dazu gekommen ist: „Ich war selber vor drei Jahren Gast hier. Ich war obdachlos.“ In der Einrichtung hat er damals die Hilfe bekommen, die er gebraucht hat, um seinen Weg zu ändern. Jetzt hat er wieder eine feste Wohnung. Und eine Arbeit als Schichtleiter in einem großen Betrieb. Dass die Arbeit in der Einrichtung motiviert ist durch den christlichen Glauben, ist zu spüren. Vor der Eröffnung treffen sich die Mitarbeiter im Andachtsraum des Hauses, teilen einander mit, was ihnen auf dem Herzen liegt, besprechen den Plan für den Abend und beten für die Menschen, die heute kommen werden, die sie liebevoll „Gäste“ nennen – nicht „Penner“, „Assis“ oder „Obdachlose“.

Wir arbeiten an dem Abend bis 01.00 Uhr morgens mit. Manchen von uns gehen die Bilder der Ärmsten dieser Stadt nicht mehr aus dem Sinn und entlocken den Augen einige Tränen. Ein Gast geht nicht ins Schlafhaus. Er legt sich, wie manche andere auch, einfach in den Essensraum. Sein Stamm-Schlafplatz ist schon lange direkt unter dem großen Holzkreuz, das mitten im Raum an der Wand hängt. „Er liegt am liebsten unter dem Kreuz“ erzählt eine Mitarbeiterin. Auf dem Kreuz kleben Zettel mit Namen und Lebensdaten von Gästen, die im vergangenen Jahr auf der Straße oder anderswo gestorben sind. Manchmal brennt dort eine Kerze.

Nach unserem „Feierabend“ – die Mitarbeiter der Nachtschicht treffen ein – fahren wir nach Hause zu unserem Quartier. Dort treffen wir Jugendliche des anderen Teils unserer Gruppe, die am nächsten Abend in der Kältehilfe mitarbeiten werden. Sie hatten ihren „freien Abend“ damit verbracht, auf dem Potsdamer Platz Zaungäste zu sein bei den Promis, die an dem Abend vor dem roten Teppich aus ihren Luxuslimousinen aussteigen, um an der Bambi-Verleihung teilzunehmen. Einige Selfies mit Berühmtheiten sind entstanden.

An diesem Abend kommt beides für uns zusammen, was der Alltag in der Großstadt ist: Die reichsten und von allen bewunderten Menschen, die die Stadt zu bieten hat – und gleichzeitig die Ärmsten, denen alle Würde genommen wurde, und die ein kleines bisschen davon zurück erhalten haben. Unsere Jugendlichen sind beeindruckt von diesem Wochenende – und sie haben viel fürs Leben dazu gelernt.

Veröffentlicht unter Evangelische Jugend, Jugendarbeit | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Glauben und Leben in der Hauptstadt