Advents- u. Weihnachtsliedersingen am 9. Dezember (2. Advent) um 17 Uhr in St. Johannis Lüchow: “Bereitet den Weg des Herrn !”

Seit 20 Jahren gehört das Advents- u. Weihnachtsliedersingen zum festen Bestand des Kirchenmusik-Angebotes in der Lüchower St.-Johannis-Kirche.
Mit zahlreichen Liedern, Motetten und Instrumentalstücken wird das Singen von der Kantorei und dem Kinderchor St. Johannis unter Leitung von Kantor Axel Fischer gestaltet. Der Chorgesang wird ergänzt durch die Blechbläserklänge des Posaunenchores Wustrow unter Leitung von Dietrich Kruse.
Das diesjährige Advents- und Weihnachtsliedersingen beginnt am 2. Adventssonntag, dem 9. Dezember 2018, um 17.00 Uhr; es dauert eine Stunde und steht in Verbindung mit dem stimmungsvollen Adventsmarkt, der am Sonntag rund um St. Johannis stattfindet. Hierzu lädt die St.-Johannis-Kirchengemeinde herzlich ein.
Alle BesucherInnen dürfen nicht nur zuhören sondern auch gerne die Ihnen bekannten Lieder mitsingen, neue dazulernen und in dieser Weise zum musikalischen Gelingen aktiv beitragen. Die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores Wustrow gehören traditionell dazu und werden in bekannter Weise die Chöre und die Gemeinde beim Singen zuverlässig und klangvoll unterstützen. Außerdem werden sie zu Beginn und am Schluss festliche Bläsermusik vortragen.
Die St.-Johannis-Kirchengemeinde Lüchow sowie alle Ausführenden freuen sich über eine voll besetzte Kirche mit vielen Erwachsenen und Kindern (!). Zum Einzug singt der Kinderchor mit voranziehendem Stern als Einleitung “Bereitet den Weg des Herrn” und gibt damit Sinn und Ziel dieser Veranstaltung vor.
Der Eintritt ist frei – am Ausgang werden alle Besucher um eine Kollekte zur Förderung der Kirchenmusik an St. Johannis sowie zur Unterstützung der mitwirkenden kirchenmusikalischen Gruppen gebeten.

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Lebendiger Advent in der Kirchengemeinde Breselenz

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Glauben und Leben in der Hauptstadt

Lüchow-Dannenberger Jugendliche holen Lebensmittelspenden für die Stadtmission im Hauptbahnhof ab.

Es ist Freitag Abend, 21.45 Uhr. Berlin Hauptbahnhof. Lisa, Catharina, Leara und Lea schieben einen 1,60 m hohen Lagerwagen in den Aufzug und fahren ins erste Untergeschoß. Ihr Ziel ist eine Filiale einer großen Berliner Bäckereikette. Die Mitarbeiterin dort greift sämtliche Reste aus den Regalen, die bis zur Schließung der Filiale am Abend nicht verkauft wurden. Brote, Brötchen, Brezeln, Teilchen, belegte Brötchenhälften landen in Kartons, und diese dann auf dem Wagen, der bereits halb voll ist. Weiter geht es ins Erdgeschoß im Bahnhof. Dort in der Foodmall wird die zweite Hälfte des Wagens bis oben hin gefüllt. Wieder Backwaren, dazu noch frischer eingelegter Fisch, belegte Sandwiches. Insgesamt alles Lebensmittel, die unseren Luxus und Überfluss aufzeigen. Bis zur letzten Minute soll alles für die Kunden vorrätig sein. Die Auswahl muß stimmen. Was nicht verkauft wird, wird am Abend weggeworfen.

Oder eben nicht. Die vier Jugendlichen aus Lüchow Dannenberg holen die Sachen als Lebensmittelspenden ab im Auftrage der Berliner Stadtmission, die in unmittebarer Nachbarschaft eine Notübernachtung und Essensausgabe im Rahmen der Kältehilfe für Obdachlose betreibt. Drei weitere Mitglieder unserer Evangelischen Jugend stehen zu der Zeit in der Küche und in der Essensausgabe und helfen mit. Bereits seit 19.00 Uhr sind sie da, eine Hälfte der insgesamt 16köpfigen Gruppe, die an diesem Wochenende am Praxisseminar „Menschen dienen in der Hauptstadt“ teilnehmen. Stadtmission, Kältehilfe, Heilsarmee, Besuch einer Moschee, Gottesdienst in einer frisch gegründeten Gemeinde, die sich in einem Kinosaal trifft, stehen auf dem Programm, dessen Highlight die Mitarbeit an diesem Abend ist. Nicht nur die Jugendlichen aus unserem Kirchenkreis und die ca. 15 ehrenamtlichen Mitarbeiter der Stadtmission sind schon da, sondern seit dem frühen Abend warten bereits ca. 40 Obdachlose vor dem Eingang darauf, daß um 21.00 Uhr geöffnet wird. Andere werden im Laufe des Abends vom „Kältemobil“ abgeholt, mit dem zwei Ehrenamtliche der Stadtmission durch die Stadt fahren, um (Er-)Frierende an unentdeckten Plätzen abzuholen.

Sie bekommen ein Dach über den Kopf, warmes Essen und Getränke, wenn sie wollen, ein Schlaflager in einem der Schlafhäuser und vor allem: Sie bekommen an diesem Abend einen kleinen Teil ihrer Würde zurück, die vielen von ihnen bereits seit Jahren abhanden gekommen ist. Sie finden nicht nur materielles vor, sie bekommen auch ein Lächeln, ein offenes Ohr, medizinische Versorgung und Beratung.

Steve, einer der Berliner Ehrenamtlichen, erzählt uns, wie er selber dazu gekommen ist: „Ich war selber vor drei Jahren Gast hier. Ich war obdachlos.“ In der Einrichtung hat er damals die Hilfe bekommen, die er gebraucht hat, um seinen Weg zu ändern. Jetzt hat er wieder eine feste Wohnung. Und eine Arbeit als Schichtleiter in einem großen Betrieb. Dass die Arbeit in der Einrichtung motiviert ist durch den christlichen Glauben, ist zu spüren. Vor der Eröffnung treffen sich die Mitarbeiter im Andachtsraum des Hauses, teilen einander mit, was ihnen auf dem Herzen liegt, besprechen den Plan für den Abend und beten für die Menschen, die heute kommen werden, die sie liebevoll „Gäste“ nennen – nicht „Penner“, „Assis“ oder „Obdachlose“.

Wir arbeiten an dem Abend bis 01.00 Uhr morgens mit. Manchen von uns gehen die Bilder der Ärmsten dieser Stadt nicht mehr aus dem Sinn und entlocken den Augen einige Tränen. Ein Gast geht nicht ins Schlafhaus. Er legt sich, wie manche andere auch, einfach in den Essensraum. Sein Stamm-Schlafplatz ist schon lange direkt unter dem großen Holzkreuz, das mitten im Raum an der Wand hängt. „Er liegt am liebsten unter dem Kreuz“ erzählt eine Mitarbeiterin. Auf dem Kreuz kleben Zettel mit Namen und Lebensdaten von Gästen, die im vergangenen Jahr auf der Straße oder anderswo gestorben sind. Manchmal brennt dort eine Kerze.

Nach unserem „Feierabend“ – die Mitarbeiter der Nachtschicht treffen ein – fahren wir nach Hause zu unserem Quartier. Dort treffen wir Jugendliche des anderen Teils unserer Gruppe, die am nächsten Abend in der Kältehilfe mitarbeiten werden. Sie hatten ihren „freien Abend“ damit verbracht, auf dem Potsdamer Platz Zaungäste zu sein bei den Promis, die an dem Abend vor dem roten Teppich aus ihren Luxuslimousinen aussteigen, um an der Bambi-Verleihung teilzunehmen. Einige Selfies mit Berühmtheiten sind entstanden.

An diesem Abend kommt beides für uns zusammen, was der Alltag in der Großstadt ist: Die reichsten und von allen bewunderten Menschen, die die Stadt zu bieten hat – und gleichzeitig die Ärmsten, denen alle Würde genommen wurde, und die ein kleines bisschen davon zurück erhalten haben. Unsere Jugendlichen sind beeindruckt von diesem Wochenende – und sie haben viel fürs Leben dazu gelernt.

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Orgelmusik zum Ewigkeitssonntag am 24. November 2018 in St. Marien Plate

Nach umfangreicher Instandsetzung, Erweiterung und klangstilistischer Restaurierung der Plater Orgel vor vier Jahren ist dieses wertvolle Instrument seither verstärkt in Konzerten und Abendmusiken erklungen.
Die Plater Renaissance-Orgel kann in ihrer jetzigen Klanggestalt mit einer speziellen historischen Stimmungsart in besonderer Weise zur Darstellung von Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts genutzt werden. Hierzu besitzt sie „Alleinstellungsmerkmale“, die an Orgeln in weitem Umkreis so nicht zu finden (und zu hören !) sind. Die harmonische und melodische Farbigkeit der vorgetragenen Werke wird durch diese Klangeigenschaften wesentlich gefördert und bereichert.

Am Sonnabend, d. 24. November 2018, wird um 18 Uhr eine “Orgelmusik zum Ewigkeitssonntag” an dieser klangschönen Orgel erklingen: Kreiskantor Axel Fischer, Lüchow, wird Orgelwerke zum Thema „Tod und Ewigkeit“ von Dieterich Buxtehude, Georg Böhm (Partita “Freu dich sehr, o meine Seele”), Johann Sebastian Bach und anderen bedeutenden Meistern vortragen.

Im Anschluss an das etwa eine Stunde dauernde Konzert besteht Gelegenheit, sich die Orgel etwas näher anzusehen und erläutern zu lassen. Die bewegte Geschichte dieser Orgel – mit den in unserer Region ältesten Orgelpfeifen – ist ebenfalls wissenswert.

Die originalen, über 400 Jahre alten Prospektpfeifen im „Gesicht“ der Orgel können bei dieser Gelegenheit aus der Nähe betrachtet werden. Das Besondere an ihnen ist u.a. die Bemalung, deren Motive dem geistlichen Anspruch einer Orgel entsprechen und ihn bildhaft darstellen.

Der Eintritt zu dieser “Orgelmusik zum Ewigkeitssonntag” ist frei; am Ausgang wird um Spenden zur Förderung der Kirchenmusik im Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg gebeten.

Herzliche Einladung !

Axel Fischer

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Martinsglocke Breselenz ist zurück!

Die alte Glocke der St. Martins-Kirche Breselenz von 1486, die durch einen Riß und ein abgeplatztes Stück schon seit 150 Jahren nicht mehr richtig klingt und zuletzt gar nicht mehr geläutet werden durfte, ist nach einer aufwändigen Reparatur zurück in Breselenz.

Die Gemeinde hat mit vielerlei Aktionen und Spenden die Reparatur ermöglicht – und jetzt ist es so weit:

Am Freitag, den 9.11. soll die Glocke etwa um 10 Uhr wieder in den Turm gehievt und aufgehängt werden – Zuschauer/innen sind willkommen!

Am Samstag, den 10.11. um 14 Uhr wird sie in einer Andacht vor der Kirche durch Propst Wichert-von Holten wieder eingeweiht. Danach wird mit wieder vollem Geläut der

Martinsmarkt in Breselenz eröffnet,

den das ganze Dorf mit mancherlei Aktionen, Gebasteltem, Essen und Trinken veranstaltet. Um 17 Uhr wird ein Familiengottesdienst mit Martinsspiel gefeiert, danach gibt es einen Umzug durch das Dorf.

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Evangelische Akademie im Wendland

Die Evangelische Akademie im Wendland ist eine Einrichtung des Kirchenkreises für Menschen, die sich in der Kirche engagieren und mitarbeiten.
Ehrenamtlich und beruflich Tätige erhalten die Möglichkeit, miteinander und voneinander zu lernen. Sie können über die Ev. Akademie sowohl Schulungsangebote für sich, ihr Team oder die Kirchengemeinde organisieren lassen oder sich selbst als ReferentIn zu bestimmten Themen anbieten. Die Ev. Akademie vermittelt unter den Interessenten, koordiniert und plant mit den Anfragenden die Veranstaltungen.

Wenn Sie ein Thema interessiert, zu dem Sie eine Veranstaltung wünschen oder wenn Sie ein Thema für andere anbieten mögen, wenden Sie sich gerne an:

Ev. Akademie im Wendland
Diakonin Susanne Schier
Georgshof 2
29439 Lüchow
Tel: 05841 961477
Mail: akademie@kirche-wendland.de

Unter den Rubriken ‘aktuelle Projekte’ und ‘Projektübersicht’ finden Sie Beispiele für bislang durchgeführte Veranstaltungen. Gerne werden wieder neue Themen und Impulse  aufgenommen. Rufen Sie einfach an!

 

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Zwei mal Reformation in der Nordregion

Gleich zu zwei Veranstaltungen am Reformationstag laden die Ev.-luth. Kirchengemeinden der Nordregion ein. Zum einen findet um 10.30 Uhr in der St. Johanniskirche Hitzacker ein regionaler Reformationsgottesdienst statt. Dieser wird u. a. mitgestaltet von den Kirchenbläsern Hitzacker. Im Gottesdienst findet auch eine Bläserehrung statt. Die Predigt hält Diakon Michael Ketzenberg.
Am Nachmittag um 15.30 Uhr wird ebenfalls in der St. Johanniskirche Hitzacker der Film “Luther” gezeigt, der die Zuschauer mit hinein nimmt in das Leben Martin Luthers und in die zeit der Reformation. Für die Konfirmanden der Region ist das “Pflichtveranstaltung” alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
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Bläser-Orgel-Konzert am 27. Oktober 2018 in St. Johannis Lüchow

Foto: Gerhard Kleinau

Zu einem festlichen Bläser-Orgel-Konzert hat die Lüchower St.-Johannis-Kirchengemeinde am Sonnabend, den 27. Oktober 2018 um 18.00 Uhr den Posaunenchor des Kreisverbandes Lüchow-Dannenberg zu Gast.
Unter Leitung von Kreisposaunenchorleiterin Marlies Kreinjobst musizieren die Bläserinnen und Bläser ausgewählte Werke aus alter und neuer Zeit, freie und choralgebundene Stücke – und auch wieder etwas zum Mitsingen. Bereits mehrfach ist dieser Chor in Lüchow zu hören gewesen und gefiel durch sein engagiertes und gekonntes Spiel.
Einige doppelchörig komponierte Werke werden zusammen mit Axel Fischer an der Eule-Orgel musiziert, vieles gestalten die Bläser alleine. Es erklingt ein festliches Programm mit Werken aus alter und neuer Zeit: von Melchior Franck bis Eric Mankel und Traugott Fünfgeld.  Weiterlesen

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Die Evangelische Lebensberatung in Lüchow bietet Rat und Hilfe in Lebenskrisen

Theda Kruse, Sonja Neumann Schulz und Susanne Schier

Manchmal ist das Leben ganz schön kompliziert. So kompliziert, dass es gut tut, mit jemand Neutralem über alles zu reden.
Ob es in der Partnerschaft kriselt, ob ein Kind Sorgen bereitet oder Nachtgedanken den Schlaf rauben: Die Evangelische Lebensberatung im Lüchower St. Georgshof ist da, um nach Lösungen zu suchen.

Die Beraterinnen Theda Kruse und Susanne Schier haben schon viele Fragestellungen erlebt. Sie helfen z.B. wenn sich Krisen anbahnen, wenn es Konflikte mit Familienangehörigen gibt oder sich zum Beispiel eine Lebenssituation gravierend geändert hat. Weiterlesen

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WAVES – Konzert für Orgel und Saxophon

Eine Brücke zwischen Jazz und Kirchenmusik

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedenskirche Küsten

Freitag, 5. Oktober   19 Uhr

Eintritt frei – Spenden erwünscht

Uwe Steinmetz und Daniel Stickan haben ihre eigene Musik für Kirchenorgel und Saxophon gefunden. Zwischen verschiedenen musikalischen Welten wandernd schlagen sie eine Brücke zwischen Jazz und Kirchenmusik. Ihre Musik wurde zweimal für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert, der Deutschlandfunk nennt sie „eine Kur für die Kirchenmusik“ und das Hamburger Abendblatt schreibt: „Wenn es so etwas gibt wie avancierte spirituelle Musik – hier ist sie!“

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